Handy Lexikon
Handy Lexikon
Das Handy - Wissenswertes
Anklopffunktion
Auch meist einfach als "Anklopfen" bezeichnet. Bei dem Versuch eines Anrufers einen Anschluss zu erreichen, der bereits durch eine Telefonverbindung besetzt ist, dann wird dies durch einen bestimmten Ton, den Anklopfton, signalisiert. Der Anrufempfänger kann dann über die Funktion Makeln entscheiden, ob er das weitere Gespräch annehmen möchte oder nicht. Durch einen Wechsel zwischen den Verbindungen besteht die Möglichkeit das bestehende Gespräch zu halten während das neue angenommen wird. Es ist heutzutage auch möglich mit mehreren Teilnehmern in einer sogenannten "Konferenz" gleichzeitig zu telefonieren.
Akku
Speicher von elektrischer Energie, den man wieder aufladen kann. Die Standbyzeiten der Akkus können in Handys stark variieren. Zum einem ist dies Abhängig von dem Funktionsumfang des Handys (zum Beispiel MP3-Player, Navigation, Spiele, usw.) und zum Anderen auch von der Erreichbarkeit eines Netzes. Muss das Handy nach einem Netz suchen, um sich einloggen zu können, verbraucht es sehr viel Energie. In Handys und Notebooks ist der Akku im Gerät eingesetzt und kann ausgetauscht werden. Ein Akku "altert", wird mit der Zeit immer schwächer und muss immer häufiger am Stromnetz aufgeladen werden. Zwei Akku-Typen sind derzeit am verbreitetetsten: leistungsstarke Lithium-Ion (Li-Ion) und Lithium Polymer-Akkus (Li-Po). Siehe hierzu auch "Memoryeffekt".
Branding
Wenn der Markenname eines Produkts bekannt gemacht wird und die Marke mit Leben gefüllt wird, spricht man auch von Branding (Markenbildung). Auch bei Handys versuchen die Hersteller ihren Modellen einen besonderen Charakter zu geben. Das passiert durch das Aussehen des Handys und auch durch das Innenleben. Manche Handys sind mit einer Software eines bestimmten Netzbetreibers versehen. Das kann ganz sinnvoll sein, wenn das Handy dadurch eine gute Voreinstellung hat. Manchmal sind Sonderdienste auf einzelne Tasten gelegt, um schnell erreichbar zu sein. So kommt man zum Beispiel mit nur einem Knopfdruck ins Internet. Das kann allerdings recht teuer werden, wenn man ohne Tastensperre diesen Knopf aus Versehen drückt. Heutzutage sind jedoch Funktionen, wie beispielsweise die Funktion der per "Knopfdruck ins Netz-Methode" nicht mehr erlaubt. Es sei denn, der Besitzer wird vorher um eine entsprechende Freigabe am Handy gebeten. Die im communication-store24 erhältlichen Handys haben weder ein Software noch Hardware Branding. Sollte dies jedoch bei einem Modell einmal der Fall sein, so ist dieses deutlich als "gebrandet" gekennzeichnet und leicht von Ihnen erkennbar.
Bluetooth
Als Bluetooth wird der Industriestandard für die drahtlose (Funk-)Vernetzung von Geräten über kurze Distanz. Bluetooth bietet eine drahtlose Schnittstelle, über die sowohl mobile Kleingeräte wie Handys und PDAs als auch Computer und Peripheriegeräte miteinander kommunizieren können. Ein solches Netzwerk wird auch als Wireless Personal Area Network (WPAN) bezeichnet. Im Gegensatz zur IrDA, der Infrarotverbindung, ist hier kein unmittelbarer Sichtkontakt der zu verbindenden Geräten von Nöten.
Dual Mode
Ein Dual Mode Handy unterstützt unterschiedliche Übertragungsverfahren, Standards und Netze. Solch ein Mobiltelefon kann für GSM-Netze und DECT (Schnurlostelefon) ausgelegt sein oder für GSM und für AMPS, das in Amerika verwendete Mobilfunksystem.
EDGE
EDGE ist die Bezeichnung der Technologie, welche die Datengeschwindigkeit in GSM-Mobilfunknetzen ca. 23-mal erhöht. Damit wird in GSM/EDGE-Netzen eine maximale Datenübertragungsrate von 220 kBits/s erreicht. GSM-Netze kommen vergleichsweise auf einen Wert von 9,6 kBit/s. Um eine GSM-Mobilfunkanlage mit EDGE zu ergänzen sind nur geringe Umbauten nötig.
GPRS
Um die Übertragungsraten bei Datendiensten zu steigern, wurde der GSM-Standard erweitert. GPRS steht für "General Packet Radio Service" - es überträgt Informationen nicht als Ganzes sondern in einzelnen Datenpaketen. Da jedes der Pakete mit der Zieladresse versehen ist, trifft es mit den anderen Paketen am Bestimmungsort zusammen, egal welchen Weg es im Netz genommen hat. Die paketorientierte Datenübertragung garantiert im Gegensatz zur verbindungsorientierten Datenübertragung bei GSM, dass die limitierten Funkkanäle besser ausgenützt werden. Der GPRS-Kunde ist "always on", ohne aber eine Funkverbindung dauerhaft zu belegen. Bei GPRS wird deshalb nicht mehr nach Zeit, sondern nach Datenvolumen abgerechnet.
GSM
GSM ist die Abkürzung für "Global System for Mobile Communications", einem internationalen Standard für den Mobilfunkbetrieb. GSM verwendet Frequenzen um 900 MHz und um 1800 MHz. Beim GSM-System werden die Gespräche und Daten mehrerer zugleich aktiver Handybenutzer in kleine Datenpakete geteilt und nacheinander transportiert. Pro Sendekanal können bis zu acht Gespräche übertragen werden.
Handy
Ein Mobiltelefon (auch Handy, Funktelefon, GSM-Telefon, Funker, in der Schweiz auch Natel) ist ein tragbares Telefon, das über Funk mit dem Telefonnetz kommuniziert und daher ortsunabhängig eingesetzt werden kann. Der größte Hersteller von Mobilfunkgeräten weltweit ist Nokia, daneben sind unter anderem Panasonic, Samsung, Sanyo, BenQ-Siemens, LG, Motorola und Sony Ericsson bedeutende Produzenten. Die Entwicklung geht zunehmend in Richtung Multifunktionsgeräte mit Funktionen wie IP-Telefonie, Uhr, Kamera, MP3-Player, Navigationsgerät, Taschenrechner und Spielkonsole. Für diese Geräte hat sich inzwischen die Bezeichnung Smartphone oder auch PDA-Phone durchgesetzt. Mehr zur Entstehungsgeschichte des Handys und der Namensgebung erfahren Sie hier.
HSDPA
Bei UMTS- Mobilfunkanlagen wird die HSDPA- Technologie verwendet um die Effizienz der Mobilfunkanlagen zu erhöhen. HSDPA ist die Abkürzung für "High Speed Downlink Packet Access". Bis zu Einführung von HSDPA im UMTS-Mobilfunknetz werden Daten mit bis zu 384 kBit/s übertragen Die neue Technologie wird Datenübertragungsraten bis 3600 kBit/s möglich machen. HSDPA bedeutet oft schneller im Internet zu sein als mit einem gewöhnlichen Internetmodem. Ein Handy welches diese Technologie zum Beispiel nutzt ist das Nokia N78. Dieses können Sie wie viele andere Handys, welche diese Technologie unterstützen bei uns ohne Vertrag und ohne Branding kaufen.
IMEI
Die IMEI (International Mobile Equipment Identity) ist die Seriennummer eines Handys und für jedes Gerät eindeutig. Sie wird verwendet, um das Mobiltelefon zu identifizieren. Durch drücken der Tasten *#06# kann die IMEI angezeigt werden.
IrDA
Infrarot ist eine optische Form der Datenübertragung wobei die Daten über infrarotes Licht geleitet werden. Die Distanz zwischen Sender und Empfänger muss unter einem Meter liegen um einen erfolgreichen Datenaustausch zu gewährleisten. Im Gegensatz zu Bluetooth muss Sichtkontakt zwischen den Handys bestehen. Obwohl Infrarot eine sehr preiswerte Form der drahtlosen Datenübertragung darstellt, wird es mehr und mehr durch Bluetooth verdrängt, das es an Übertragungsgeschwindigkeit und möglicher Distanz deutlich übertrifft, jedoch ein deutlich höheres Sicherheitsrisiko birgt.
Mailbox
Die Anrufbeantworterfunktion eines Handys. Die Mailbox ermöglicht dem Handybesitzer Anrufe auch dann zu registrieren, wenn das Telefon ausgeschaltet oder außerhalb des Sendebereichs einer Sendestation befindet oder der Anruf aus anderen Gründen nicht entgegen genommen werden kann. Der digitale Anrufbeantworter fordert den Anrufer auf, eine Nachricht und seine Telefonnummer zu hinterlassen.
Über eine SMS oder ein anderes gewünschtes Medium (z.B. Email oder Fax) wird der Kunde über den verpassten Anruf informiert und kann die hinterlassene Nachricht durch direkte Anwahl der Mailbox abrufen.
Memoryeffekt
Handys der älteren Generation verfügen noch häufig über Nickel-Metall-Hybrid-Akkus (NiMh) und müssen komplett entladen werden, bevor sie man sie zum Wiederaufladen an das Netzteil anschließt. Anderenfalls anerkennt der Akku diese geringere Aufladekapazität und verringert seine Gesamt-Speicherleistung. Akkus der neueren Generation, wie Lithium-Ionen- oder Lithium Polymer-Akkus, dagegen haben keinen Memoryeffekt und behalten so ihre Speicherkapazität auch beim Wiederaufladen eines nicht komplett entladenen Stromspeichers.
MMS
Der Multimedia-Mitteilungsdienst (Multimedia Messaging Service (MMS)) ermöglicht den Versand von Texten, Sounds, Fotos und Videoclips mit dem Mobiltelefon. Diese können von Handy zu Handy, E-Mail zu Handy oder Handy zu E-Mail versendet werden. Dies stellt eine große Weiterentwicklung zum beliebten SMS-Service dar. Hier können lediglich Textnachrichten von Handy zu Handy versendet werden.
Quadband
Handys der neuesten Generation, welche über ein Quadband verfügen, können Mobilfunkverbindungen in vier verschiedene GSM-Frequenzbereiche aufbauen. Dazu zählen die europäischen Standards 900 Mhz (D-Netz) und 1800 Mhz (E-Netz), die auch in Teilen Asiens und Afrikas genutzt werden, sowie die Frequenzen 1900 Mhz und 850 Mhz. Letztere sind in Nordamerika verbreitet. Dies ist insbesondere für Vielreisende wie Geschäftsleute interessant, da diese so die Möglichkeit haben auf der ganzen Welt das gleiche Handy nutzen zu können.
Roaming
Diese Funktion bietet die Möglichkeit das eigene Handy auch im Ausland zu nutzen. Das Handy wählt sich in ein ausländisches Mobilfunknetz, mit dem der heimische Anbieter Roaming-Verträge geschlossen hat, ein. Für den Nutzer fallen dadurch zusätzliche Kosten sowohl für abgehende als auch für eingehende Anrufe sowie Datenverbindungen (SMS, GPRS, UMTS etc.) an, welche derzeit durch die EU deutlich verringert werden sollen.
SAR-Wert
Der SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate) gibt an, wie viel Energie von unserem Körper aufgenommen wird. Je niedriger der SAR-Wert, desto besser. Für die strahlungsärmsten Handys (0,6 W/kg) gibt es die Auszeichnung „Blauer Engel“ von der Umweltkommission. Die Mehrheit der Handys, die in Deutschland verkauft werden liegen weit unter dem maximalen SAR-Wert und sind damit nach dem heutigen Stand der Wissenschaft unbedenklich für den Menschen. Bei den im communication-store24 Onlineshop erhältlichen Handys ist in der Regel dieser SAR-Wert angegeben.
SIM-Lock
Ein mit SIM-Lock ausgestattetes Handy ist nur mit bestimmten SIM-Karten eines Netzanbieters nutzbar. "Lock" ist englisch und bedeutet "Schloss". Das Handy ist also verschlossen für bestimmte SIM-Karten. SIM-Locks werden meist in Verbindung mit Prepaid-Paketen benutzt. Aus diesem Grund werden die in Prepaid-Paketen erhältlichen Handys subventioniert und somit relativ preiswert angeboten. Bei Vertragshandys hingegen gibt es manchmal einen Netlock. Beide Sperren können durch einen Entsperrcode aufgehoben werden. Die bei uns erhältlichen Handys ohne Vertrag erhalten weder einen Net- noch SIM-Lock und können somit mit nahezu jeder SIM-Karte betrieben werden.
SIM-Karte
SIM , Kürzel für "Subscriber Identification Module". Karte mit einem Chip, mit welcher der Handynutzer in einem Handy-Netz identifiziert wird. Auf der Karte können Daten wie zum Beispiel das Telefonnummerverzeichnis oder SMS gespeichert werden. Die SIM-Karte wird durch eine PIN (Personal Idenfication Number) geschützt.
Softkey
Steuertaste, dessen Funktionsweise sich vom Benutzer beliebig definieren lässt. Diese finden zum Beispiel als Kurzwahltaste gerne Anwendung.
Smartphone
Handys der neuesten Generation, mit denen man nicht nur telefonieren kann, sondern auch Fotos machen, Musik hören, im Internet surfen und vieles mehr. Übersetzt bedeutet Smartphone etwa "schlaues Telefon". Diese Handys, welche unter anderem auch von HTC angeboten werden, besitzen oft sogar ein GPS-Modul mit dem die mobile Navigation möglich ist.
SMS
Short Message Service: SMS oder auch Kurzmitteilungen sind reine Textnachrichten, die über Mobiltelefone gesendet und empfangen werden können. Eine SMS besteht aus maximal 160 Schriftzeichen. Verfügt ein Mobiltelefon über die Funktion "lange SMS", werden die Kurzmitteilungen mit mehr als 160 Zeichen beim Versenden in Einzelnachrichten aufgeteilt und beim Empfang wieder zusammengefügt. Bei der bereits beschriebenen MMS ist zusätzlich das Einfügen von Bilder, Sounds oder Videos in eine solche Kurznachricht möglich.
Speicherkarte
Eine Speicherkarte ist ein externes Speichermedium. Bei dem Hersteller Sony Ericsson auch "Memory Stick" genannt. Es ist geeignet zur Nutzung von Funktionen, die viel Speicherkapazität beanspruchen. Dazu zählen z.B. der Gebrauch von MP3-Player oder Video-Player und auch die Speicherung Fotos und Videos. Das geläufigste Modell ist momentan die microSD TransFlash Card.
T9
Durch das Worterkennungsprogramm T9 wird die Texteingabe auf dem Handy stark vereinfacht. Da Handys, abgesehen von Smartphones, meist über keine vollwertige Tastatur verfügen, ist jede Taste meist mit bis zu vier Buchstaben belegt. Die Eingabe längerer Texte wie Emails beansprucht so mitunter viel Zeit. Das Programm T9 erkennt bereits nach wenigen Tastendrücken welches Wort gemeint sein könnte. Dabei werden die Tastenanschläge zu einem möglichen Wort zusammengefügt, das sich in der Datenbank des Handys befindet. Zudem können noch nicht bekannte Begriffe durch den Handynutzer zu einem Wörterbuch hinzugefügt werden. Moderne Geräte erlauben dem Nutzer außerdem eine Auswahl der möglichen Wortvariationen bevor alle Buchstaben eingegeben sind.
Taktung
Telefonate mit dem Handy werden nicht sekundengenau abgerechnet. In vielen Fällen zahlen Sie gleich viel, egal ob Sie 10 Sekunden oder 50 Sekunden telefonieren. Grund dafür ist die "Taktung" von Handytarifen. Demnach zahlen Sie für jedes begonnene Gesprächsintervall. Diese haben meistens eine Dauer von 30 oder 60 Sekunden. Oft dauert der erste Takt eines Gesprächs länger als die folgenden. D.h. es werden zum Beispiel die ersten 60 Gesprächssekunden und anschließend alle begonnenen 30 Sekunden voll verrechnet. In diesem Fall spricht man von einer 60/30 Takt. Diese Taktung wird mittlerweile bei den meisten angebotenen Tarifen angewendet, ansonsten 30/30. Bei den im communication-store24 Onlineshop erhältlichen erhältlichen Handys mit Vertrag können Sie sich je nach Anbieter einen genauen Überblick bezüglich der Taktung machen und somit ganz nach Ihren Bedürfnissen den passenden Tarif auswählen.
Tarif
Durch den Tarif werden die Telefongebühren eines Handy-Vertrages geregelt. Festgelegt werden unter anderem Telefonverbindungsgebühren in deutsche und ausländische Fest- und Mobilfunknetze, Roaming-Gebühren (für Telefonate, die im Ausland geführt werden) und Preise für Datenübertragungsdienste wie SMS, MMS, WAP, UMTS, GPRS, GPS und sonstiges. Unterschieden wird aber auch zwischen Haupt- und Nebenzeit. In der Nebenzeit und am Wochenende telefoniert der Handynutzer meistens günstiger. Weitere Bestandteile von Mobilfunktarifen sind die Regelung von Grundgebühr und Mindestumsatz. Jeder Netzbetreiber legt seine Tarife selbst fest. Einen Überblick zu verschiedenen Tarifen erhalten Sie hier.
Touchscreen
Über den Touchscreen kann ein Handynutzer sein Handy direkt über den Bildschirm steuern. Dabei wird durch den Finger oder einen speziellen Stift Druck auf das Display ausgeübt. Sensoren geben den Impuls an die Verarbeitungseinheit weiter und setzen ihn um. Auf diese Weise entfällt die Notwendigkeit von Tasten einerseits und die Anzeige eines Cursors andererseits. Der Nutzer wählt vielmehr durch Antippen den gewünschten Menüpunkt oder den anzuwählenden Kontakt aus. SMS und Emails werden über eine virtuelle Tastatur verfasst, die ebenfalls durch das oben beschriebene Verfahren bedient wird. Ein Handy welches diese Technologie nutzt ist unter Anderem das Samsung SGH-P520 Armani. Bei uns können Sie dieses Handy ohne Vertrag und ohne Branding kaufen.
Triband
Als Triband bezeichnet man die Unterstützung von drei Frequenzbändern - in Deutschland 900 und 1800 MHz, für ausländische Netze zusätzlich 1900 MHz (Amerika, Australien und Asien).
UMTS
UMTS ist die Bezeichnung des technischen Standards, welcher das schnelle Senden und Empfangen von großen Datenmengen ermöglicht. UMTS steht für "Universal Mobile Telecommunications System". UMTS wird auch häufig als Mobilfunk der 3. Generation (3G) bezeichnet, nach dem analogen Mobilfunk (1. Generation) und GSM (2. Generation). Der größte Vorteil von UMTS ist die höhere Datenübertragungsrate von max. 384 kBit/s, damit werden Anwendungen wie Videotelefonie, Internet surfen etc. erst möglich.
WAP
WAP steht für "Wireless Application Protocol". Ins deutsche übersetzt heißt das etwa "drahtloses Anwendungsprotokoll". Mit WAP werden Internetseiten für das Handy verfügbar gemacht. Da über eine Mobilfunkverbindung nicht so viele Daten geschickt werden können und ein Handybildschirm auch nicht so viele Infos anzeigen kann, müssen WAP-Seiten abgespeckt sein.
WLAN
Die Abkürzung WLAN steht für "Wireless Local Area Network", also: "Drahtloses lokales Netzwerk". Über WLAN können Handys und Computer miteinander verbunden werden. WLAN wird häufig dafür benutzt, um ohne Kabel ins Internet zu gehen. Dann nimmt ein Computer eine Funkverbindung zu einem Access-Point auf. WLAN hat eine Reichweite von etwa 30 bis 300 Meter. Das richtet sich nach den Hindernissen in der Umgebung und der Stärke der Sender. An einigen öffentlichen Plätzen gibt es Access-Points für WLAN, sogenannte Hot-Spots. Manche dieser Hot-Spots sind kostenfrei. Aber meistens muss man für das drahtlose Surfen im Netz bezahlen. Diese kostenpflichtige Zugangsmöglichkeit über Hot-Spots wird oft an Flughäfen und Bahnhöfen, aber auch in Schnellrestaurants wie zum Besipiel McDonalds, angeboten.
WML
WML steht für: "Wireless Markup Language". Auszeichnungssprache, in der alle WAP-Seiten verfasst sind. Sie ähnelt der HTML-Sprache in weiten Teilen. Da sie aber einen gegenüber HTML reduzierten und vereinfachten Befehlssatz hat, nennen sie die Browser für Handys auch Microbrowser.
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